Erfahren Sie, wie Reisende ihre Reiseziele auswählen, damit Sie sie in einflussreichen Phasen der Planung optimal erreichen können.
Was in dieser Folge enthalten ist
Macht eine bedeutsame Reise glücklich? Laut dem Harvard-Professor und Bestsellerautor Arthur Brooks ist das möglich – und er kennt die Glücksformel.
Arthur erzählt, was seiner Meinung nach die drei „Makronährstoffe“ des Glücklichseins sind und wie Reisen diese durch eine Veränderung der Routine, das Schaffen von Erinnerungen und gemeinsame Erfahrungen liefert. Er beschreibt, dass die besten Reisen – von spontanen Abenteuern bis hin zu stillen Momenten am Strand – ein bisschen Aufregung, ein bisschen Angst und jede Menge Bedeutung beinhalten.
Hören Sie sich das vollständige Interview unten an und erfahren Sie mehr über die Psychologie, die hinter bleibenden Reiseerinnerungen steckt, und was die Branche über das Schaffen echter emotionaler Werte wissen muss.
„Reisen ist nicht das Produkt. Das Produkt ist Glück ... und darin liegt die Magie.“
Vollständiges Transkript
[00:01:41] Arthur Ich freue mich, bei Ihnen zu sein.
[00:01:42] Elisabeth Ich beginne mit einer sehr schwierigen Frage. Das könnte dazu führen, dass ich gefeuert werde.
[00:01:47] Arthur Immer her damit.
[00:01:48] Elisabeth Meine Chefin, die Geschäftsführerin von Expedia, Ariane Gorin, bezeichnet die Reisebranche gerne als Branche des Glücks. Lässt sich Glück herstellen oder konstruieren?
[00:01:58] Arthur Absolut, und das ist eine richtige Aussage. Wenn man es richtig anstellt, ist die Reisebranche die Branche des Glücks. In der Regel ist das so. Und dafür gibt es einen Grund, denn Reisen schafft tatsächlich alle Voraussetzungen, die Ihnen ein höheres Maß an Glück bescheren. Es wird Ihnen kein vollkommenes Glück bringen. Es ist ja nicht so, dass Sie, wenn Sie die ganze Zeit unterwegs sind, der glücklichste Mensch aller Zeiten sein werden. Im Gegenteil, ich meine, es wird immer noch stornierte Flüge und Ähnliches geben … und zwischendurch muss man ja auch immer wieder nach Hause kommen. Ich kenne viele Menschen, die versuchen, in diesen Grenzbereichen zu bleiben, die in ihrem ganzen Leben kein Gleichgewicht haben. Das ist auch nicht das Geheimnis des Glücks. Aber die Wahrheit ist, dass Reisen, vor allem als Ausgleich, eines der besten Dinge ist, die Sie für Ihr Glück tun können.
[00:02:36] Elisabeth Was ist die Grundlage des Glücks? Sie sagten, es gäbe drei Dinge.
[00:02:39] Arthur Nun, es gibt drei Makronährstoffe, sozusagen das Protein, die Kohlenhydrate und das Fett des Glücks, und das sind Genuss, Zufriedenheit und Bedeutung. Das sind die drei wichtigsten Faktoren. Und beim Reisen geht es hauptsächlich um den Makronährstoff Genuss. Ich muss also erklären, was Genuss ist. Genuss ist nicht unbedingt mit Vergnügen gleichzusetzen. Wenn ich mit Menschen über Genuss spreche, sagen sie meist so etwas wie: „Ich genieße es, eine gute Massage zu bekommen oder ein schönes Glas Wein zu trinken.“ Und damit verwechseln Sie Vergnügen und Genuss. Vergnügen ist also das, was wir als limbisch bezeichnen würden. Es wird im limbischen System des Gehirns erlebt, einem uralten Zusammenschluss an Gewebe, das evolutionär gesehen zwischen zwei und 40 Millionen Jahre alt ist. Und dieses System signalisiert, ob etwas gut oder schlecht für Sie ist. Das ist der Ort, an dem Ihre Emotionen und Gefühle erzeugt werden. Wenn das Gehirn also Vergnügen signalisiert, heißt das, dass etwas gut für Sie ist, z. B. die Zufuhr von Kalorien oder der Austausch mit Freunden. Es ist kein gutes Lebensziel, sich immer nur zu vergnügen. Vergnügen ist schön, aber es führt nicht zu Glück. Und wenn es Ihr Ziel ist, sich immer gut zu fühlen, wird es schlecht enden. Am Ende werden Sie süchtig und bekommen Probleme. Wir kennen alle so jemanden, der auf der Suche nach Vergnügen falsch abgebogen ist. Aber Vergnügen ist eng mit Glück verbunden, denn wenn Sie dem Vergnügen zwei Dinge hinzufügen, können Sie das Vergnügen steuern, anstatt davon kontrolliert zu werden. Sie müssen dem Vergnügen zwei Dinge hinzufügen, um es in Genuss zu verwandeln, und zwar Menschen und Erinnerungen. Wenn Sie dem Vergnügen Menschen und Erinnerungen hinzufügen, erhalten Sie Genuss. Dadurch wird die Erfahrung in den Teil Ihres Gehirns verlagert, der präfrontaler Kortex genannt wird und in dem Sie Ihre bewussten Entscheidungen treffen, sozusagen die Vorstandsebene Ihres Gehirns. Und wenn Sie in Ihrem präfrontalen Kortex Vergnügen erleben, das mit Menschen und Erinnerungen verknüpft ist, können Sie das Vergnügen steuern, anstatt davon beherrscht zu werden, und Sie können dieses Vergnügen aufgrund der gespeicherten Erinnerungen dauerhaft abrufen. Und Folgendes sage ich auch immer meinen Studenten, die in ihren 20ern sind: Wenn es etwas gibt, das Ihnen viel Vergnügen bereitet, und wir alle sind aufgrund unseres Hintergrunds und unserer Gewohnheiten usw. sehr gut darin, eine bestimmte Art von Vergnügen zu produzieren – wenn Sie es alleine machen, machen Sie es wahrscheinlich falsch, denn Sie hören beim Vergnügen auf und das reicht nicht aus.
[00:04:37] Elisabeth Man braucht eine Gemeinschaft. Man braucht andere Menschen.
[00:04:38] Arthur Man braucht Menschen und man braucht Erinnerungen. Und so wird in der Bierwerbung nie ein Mann gezeigt, der allein in seiner Wohnung einen Sechserträger trinkt. Denn das vermittelt die falsche Botschaft. „Unser Bier ist das Lieblingsbier von Alkoholikern überall.“ Das ist nicht das, was Sie vermitteln wollen, oder?
[00:04:53] Elisabeth Nein, die Menschen in der Werbung sind immer im Garten oder am Strand.
[00:04:56] Arthur Mit Menschen.
[00:04:56] Elisabeth Mit Menschen, mit denen man Erinnerungen schafft.
[00:04:58] Arthur Genau richtig. Das bringt uns also zum Reisen. Reisen ist dafür ideal, denn es verbindet Spaß plus Liebe plus Erinnerungen. Wenn eine Reise richtig gemacht wird, macht sie Spaß und ist erlebnisreich. Liebe spielt auch eine Rolle, denn es ist am besten, wenn man nicht alleine reist, sondern wenn man jemanden hat, mit dem man zusammen ist und eine Erinnerung schafft. Warum? Weil Sie Ihre Komfortzone verlassen. Sie tun etwas Ungewöhnliches. Sie sind außerhalb Ihrer Routine. Wenn Sie also diese drei Dinge kombinieren, bauen Sie den Makronährstoff auf, den Sie brauchen, um glücklicher zu sein. Reisen ist fast die beste Möglichkeit dafür. Wenn Sie es systematisch und richtig machen, mit den richtigen Mitteln und mit Absicht, ist es einer der besten Wege zu einem sehr glücklichen Leben.
[00:05:43] Elisabeth Jetzt mache ich mir wirklich Sorgen, dass ich nicht richtig reise.
[00:05:45] Arthur Erzählen Sie mir davon.
[00:05:45] Elisabeth Okay. Mein Traumtag auf Reisen ist es also, wandern zu gehen, etwas Sportliches zu machen oder mein Gehirn zu stimulieren, wie zum Beispiel ein Museum zu besuchen. Aber andererseits mache ich auch gerne mal einfach nichts. Werde ich also nur teilweise glücklich sein?
[00:06:00] Arthur Sagen Sie mir, was Nichtstun für Sie bedeutet.
[00:06:02] Elisabeth Mit einem Buch am Strand sitzen, vielleicht ein Nickerchen machen.
[00:06:07] Arthur Das ist nicht, na ja, es ist nicht wirklich nichts, vor allem, wenn Sie am Strand sitzen, an einem Ort, der nicht Ihr Zuhause ist. Sie haben nicht gesagt, dass Sie so gerne in Ihrem Wohnzimmer sitzen, wie Sie an diesem Strand sitzen.
[00:06:16] Elisabeth Nein, ich bevorzuge den Strand, ganz sicher.
[00:06:17] Arthur Ja, dafür gibt es einen Grund. Dort am Pazifischen Ozean ist es nämlich wirklich schön.
[00:06:22] Elisabeth Die Gerüche, die Texturen, die Gefühle, okay.
[00:06:25] Arthur Sie sammeln dort Erfahrungen und Sie tun etwas, das Ihnen Spaß macht. Aber Sie bringen auf eine wirklich schöne Art und Weise Abwechslung in Ihre Zeit im Urlaub. Machen Sie gerne - Sie fahren doch nicht alleine in den Urlaub, oder?
[00:06:33] Elisabeth Das bin ich zwar schon mal, aber nein, ich mache normalerweise mit meiner Familie oder meinen Freunden Urlaub. Allein macht es nicht so viel Spaß. Es ist nicht so lustig. Es ist sehr einsam, wenn ich ehrlich bin.
[00:06:41] Arthur Ja, es kann einsam sein. Und jetzt gibt es alle Arten von erbaulichen Erfahrungen, die Sie machen können. Ich meine, ich begebe mich manchmal gern allein an einen spirituellen Rückzugsort, der vieles von dem erfüllt, was Sie für ein glückliches Leben brauchen. Und dort unternehme ich auch ein paar typische Urlaubsaktivitäten. Aber Sie wollen doch nicht alleine auf den Eiffelturm gehen. Sie würden sich ja nicht denken: „Ich werde mir den Eiffelturm ansehen und ich möchte nicht, dass mich dabei jemand nervt. Ich möchte ganz für mich sein.“ Natürlich gibt es Menschen, die so denken, aber es ist wirklich ziemlich ungewöhnlich.
[00:07:05] Elisabeth Also gut, jetzt habe ich eine Frage, die von einer Freundin kommt. Anfang des Jahres war sie mit ihrer Mutter in Rom, als der neue Papst vorgestellt wurde.
[00:07:13] Arthur Oh, da hat sie ja den idealen Zeitpunkt abgepasst.
[00:07:14] Elisabeth Ich wollte gerade sagen, ist das nicht der beste Urlaub aller Zeiten?
[00:07:18] Arthur Nun, wenn etwas Seltsames passiert, das Sie nicht geplant haben, dann legen Sie sehr dichte Erinnerungen an. So sprechen Neurowissenschaftler darüber. Das ist also der Grund dafür, dass es sich anfühlt, als würde es viel länger dauern, wenn Sie in einer Achterbahn sitzen, deren Fahrt nur 11 Sekunden dauert. Wenn Sie einen Autounfall haben, also ein unangenehmes Erlebnis, fühlt sich das an, als ob die Zeit stehen bleibt, weil Sie so viele episodische Erinnerungen im Hippocampus Ihres Gehirns ablegen, dass die Zeit sich tatsächlich so anfühlt, als ob sie stehen bleibt.
[00:07:46] Elisabeth Also die Art und Weise, wie Ihr Gehirn dies aufzeichnet.
[00:07:47] Arthur Ja. Je dichtere neue Erinnerungen Sie außerhalb Ihrer Routine haben, desto langsamer vergeht die Zeit. Sie wird also eine unglaubliche Erinnerung an ihre Reise haben. Aber sie wird die zwei Tage, die sie in Rom war, wahrgenommen haben, als wären es zwei Monate. Und irgendwie stimmt das ja auch. Die Zeit ist eigentlich nicht linear. Die Zeit ist nur auf dem Kalender, auf der Uhr linear, aber das ist ein künstliches Konzept. Das ist ein Modell der Zeit. Ihre Uhr ist ein Modell der Zeit, so wie die Route auf Ihrem Smartphone nicht die eigentliche Straße ist, auf der Sie fahren. Es ist eine Darstellung davon. Zeit lässt sich nicht in Längen messen. Die Zeit vergeht in kleinen Stücken. Und die Größe des Stücks hängt von einer ganzen Reihe von Dingen ab. Es hängt davon ab, wie alt Sie sind, also wie viel Sie bereits erlebt haben. Es hängt davon ab, ob Sie sich langweilen oder aufgeregt sind, denn das hat mit der Neurochemie zu tun, aber auch mit der Dichte der Erinnerungen, die Sie anlegen. Das ist also eines der wichtigsten Dinge, die man auf einer Reise tun sollte, nämlich dichte Erinnerungen zu haben und Dinge zu tun, die man vorher noch nicht getan hat. Das ist einer der Gründe, warum ich es empfehle. Viele Leute sagen: "Ich fahre jedes Jahr an denselben Ort in den Urlaub und tue dasselbe." Und ich sage, das ist ein Fehler. Ich meine, was Sie wirklich für Ihre psychologische Lebensdauer und Ihr Glück tun sollten, ist... nun, jeder Mensch ist anders, das ist klar. Ich meine, es gibt einige Menschen, die aufgrund ihrer Persönlichkeit und ihrer psychologischen Verfassung eher zur Routine neigen. Es gibt also Ausnahmen von der Regel. Aber im Durchschnitt ist ein neues, andersartiges Abenteuer eine wirklich gute Sache, um Ihr Leben psychologisch zu verlängern und mehr Glück zu fühlen.
[00:09:09] Elisabeth Für mich war also eine Insel, auf der ich noch nie zuvor war, und das Tauchen dort der Grund, warum ich so schöne Erinnerungen an diese Reise nach Roatán habe.
[00:09:18] Arthur Und selbst wenn Sie etwas davon nicht mochten, werden Sie sich aufgrund der Neuartigkeit des Erlebnisses noch gut daran erinnern.
[00:09:25] Elisabeth Also ist es eine starke positive Erinnerung?
[00:09:26] Arthur Nicht unbedingt, aber das ist interessant, denn bei vielen Menschen kommt ein Großteil des Erfülltheit ihres Lebens nicht nur aus ihren positiven Erinnerungen. Ausschließlich positive Erinnerungen sind auch nicht Sinn der Sache. Der springende Punkt ist, dass ein bisschen glücklicher Zufall dabei sein muss, und ein bisschen Risiko. In Bezug auf Urlaub sagt Ihnen Ihr Bauchgefühl eine Menge. Ihr Bauchgefühl sagt Ihnen, ob Sie an einen bestimmten Ort gehen sollten, ob Sie reiten oder mit dem Motorrad durch die Kalahari-Wüste fahren sollten oder was auch immer. Was auch immer Ihr Ding ist, richtig? Wenn Sie fünf verschiedene Dinge tun können, über die Sie nachdenken, dann wird Ihr Bauchgefühl diese Dinge einordnen. Und Sie sollten folgendermaßen darauf reagieren. Es gibt drei Empfindungen, wenn Sie daran denken, etwas zu tun. Das lässt sich übrigens auch auf Situationen wie das Angebot eines neuen Jobs oder einen Heiratsantrag übertragen.
[00:10:03] Elisabeth Es bezieht sich also nicht nur auf Reisen.
[00:10:04] Arthur Ja, genau, richtig.
[00:10:05] Elisabeth Man soll also auf sein Bauchgefühl hören. Okay.
[00:10:06] Arthur Also, Ihr Bauchgefühl kann Ihnen ein Gefühl der Aufregung übermitteln. Es kann Ihnen zudem Angst signalisieren sowie ein Gefühl der Gleichgültigkeit.
[00:10:13] Elisabeth Angst und Gleichgültigkeit, also etwas ganz Anderes.
[00:10:16] Arthur Gleichgültigkeit ist eine Art von Leere. Wissen Sie, wenn ich an bestimmte Dinge denke, die andere Menschen im Urlaub gerne tun, fühle ich eine Art Gleichgültigkeit, wenn diese Dinge nicht mit meinen Vorlieben übereinstimmen. Okay. Der ideale Urlaub an einem unbekannten Reiseziel sollte also zu 90 Prozent aus Aufregung und zu 10 Prozent aus Angst bestehen – nicht, weil Sie es dort beängstigend finden, sondern wegen der Ungewissheit, weil Sie eben noch nie dort waren. Nicht null Prozent Angst, denn es könnte schiefgehen. Vielleicht wird es am Ende kein schöner Urlaub. Und null Prozent Gleichgültigkeit, das ist es, wonach Sie suchen. Also, wenn Sie etwas in Betracht ziehen, das neu für Sie ist, etwas, das Sie noch nie gemacht haben, dann besteht eine 10-prozentige Chance, dass Sie es hassen werden, oder?
[00:10:49] Elisabeth Tun Sie es trotzdem.
[00:10:49] Arthur Absolut, denn selbst wenn es Ihnen nicht so gut gefällt, werden Sie tonnenweise Erinnerungen anlegen. Sie müssen es ja nicht noch mal machen. Und Sie verlängern wegen Ihres Urlaubs Ihre psychologische Lebensdauer.
[00:10:59] Elisabeth Ich möchte aber noch etwas wissen. Wenn ich diese dichten Erinnerungen anlege, über die wir gesprochen haben, woher weiß ich, dass ich sie in fünf oder 10 Jahren noch haben werde? Wie kann ich sie haben, ohne dass sie ihre Bedeutung verlieren oder zu einer Momentaufnahme werden? Wie kann ich diese außergewöhnlichen Reisen, an die ich mich so lebhaft erinnern möchte, am besten in Erinnerung behalten?
[00:11:17] Arthur Es gibt die typische Art und Weise, wie die Leute das machen. Sie machen tonnenweise Fotos, richtig? Und damit gibt es ein Problem. Wenn Sie im Urlaub Fotos machen, genießen Sie Ihren Urlaub weniger. Mir wäre es auch lieber, wenn das nicht stimmen würde, aber es ist leider so. Das wurde nachgewiesen.
[00:11:28] Elisabeth Es gibt also Untersuchungen, die belegen, dass man weniger Spaß hat, wenn man zu viele Fotos schießt?
[00:11:30] Arthur Nein, nein, nein, wenn man im Urlaub zu viele Fotos schießt.
[00:11:32] Elisabeth Nur im Urlaub, verstanden.
[00:11:33] Arthur Sie genießen Ihren Urlaub dann weniger. Und wenn Sie vorhaben, sie in den sozialen Medien zu posten, genießen Sie Ihren Urlaub viel weniger. Und der Grund dafür ist, dass Sie nicht anwesend sind. Sie sind gedanklich schon in der Zukunft. Wenn Sie Fotos von Ihrem Urlaub machen, sind Sie gedanklich in der Zukunft und blicken auf die Gegenwart zurück, als wäre sie eine Erinnerung. Mit anderen Worten: Sie machen gleichzeitig eine Zeitreise in die Zukunft und in die Vergangenheit. Und der einzige Ort, an dem Sie nicht sind, ist genau hier und jetzt auf den Fidschi-Inseln. Und Sie sind nach Fidschi gekommen, um auf Fidschi zu sein, aber eigentlich sind Sie schon zurück in den Vereinigten Staaten und denken bereits an Fidschi zurück, als läge der Urlaub in der Vergangenheit. Es ist Wahnsinn. Das menschliche Gehirn ist unfassbar. Der präfrontale Kortex ist zwar ein Wunderwerk, aber er macht es uns sehr leicht, unsere Erfahrungen zu entwerten. Also, eine bessere Möglichkeit wäre – und nur um das klarzustellen, natürlich verzichtet niemand auf Urlaubsfotos. Verstehen Sie mich nicht falsch. Aber Sie genießen Ihren Urlaub mehr, wenn Sie diese Fotos nicht für Instagram machen. Machen Sie sie für sich selbst. Und wenn Sie mit Menschen reisen, die Sie lieben, beauftragen Sie jeden Tag eine Person mit dem Fotografieren, damit die anderen es nicht tun können. Das ist eine gute Vorgehensweise. Das ist wichtig. Und wenn Sie sich am Ende des Tages wirklich erinnern wollen, schreiben Sie ein Tagebuch darüber, was Sie an diesem Tag getan haben.
[00:12:35] Elisabeth Und tun Sie es jeden Tag.
[00:12:36] Arthur Machen Sie das jeden Tag, am Ende des Tages. Denn dann legen Sie wirklich sehr lebhafte Erinnerungen an.
[00:12:41] Elisabeth Und wie lang sollte jeder Tagebucheintrag sein?
[00:12:43] Arthur Es kommt darauf an, was Sie tun wollen. Ich schreibe gerne in Aufzählungspunkten. Es ist wirklich großartig, wenn Sie das tun, denn dann können Sie die Einträge später erneut lesen und sich daran erinnern.
[00:12:51] Elisabeth Sie haben Recht. Solche Einträge müssen nicht unbedingt Romanqualität haben. Aufzählungspunkte, um die spannendsten Teile Ihres Tages festzuhalten, reichen völlig.
[00:12:56] Arthur Oder auch die langweiligen Teile, Sie wissen schon, etwas wie: „Ich bin spät aufgestanden, der Zimmerservice hat mir das Falsche gebracht, ich habe kein Handtuch für den Strand bekommen, ich wurde von Quallen gestochen.“
[00:13:09] Elisabeth Es gab keine freien Liegen mehr, weil alle mit Handtüchern reserviert waren.
[00:13:11] Arthur Genau so etwas, ja. Irgendwas. Selbst solche Erlebnisse, denn Sie werden darauf zurückblicken und lachen.
[00:13:16] Elisabeth Es hat wirklich Spaß gemacht, diese Reisegeschichten zu hören, und manche Leute hatten die schlimmsten Reisen, aber sie haben die schönsten Erinnerungen. Es gibt diese Geschichten, und wiederum verbinden Geschichten die Menschen, und dann verbinden sie die Menschen mit diesen Erinnerungen. Wie sollten Reiseanbieter all diese Erkenntnisse über Glück und Reisen umsetzen? Wie können sie eine Geschichte erschaffen, die für ihre Gäste unvergesslich ist?
[00:13:39] Arthur Nun, zunächst einmal ist es sehr wichtig, dass sich Reiseprofis daran erinnern, was genau das Produkt ist. Die Reise ist nicht das Produkt. Das Produkt ist die Erfahrung. Das Produkt ist die Erfahrung, die beginnt, wenn Sie Ihr eigenes Haus verlassen. Und wenn Sie zum Flughafen kommen und auf Ihren Flug warten und wenn Sie an Ihrem Zielort ankommen und all die Dinge, die zwischendurch passieren, und wenn Sie den ganzen Weg zurück nach Hause antreten, das ist die Erfahrung, richtig?
[00:14:02] Elisabeth Also all diese Übergänge.
[00:14:03] Arthur Ja, genau. Das ist wirklich wichtig, denn je mehr Reiseexperten die verschiedenen Teile des Erlebnisses, die nicht unbedingt zum Urlaub gehören, rationalisieren können, desto besser läuft alles, oder? Das heißt aber nicht, dass Sie das für jeden tun können. Die Welt ist riesig und Menschen sind unterschiedlich. Aber je mehr sie das können - das ist das Tolle an Expedia -, desto mehr ist es ein integriertes Reiseerlebnis. Expedia sorgt dafür, dass Sie den richtigen Mietwagen bekommen. Sie sorgen dafür, dass Sie das richtige Hotel finden, das komfortabel ist, dass Sie nicht zu viel bezahlen und dass Sie mit der für Sie besten Fluggesellschaft fliegen, usw., usw. Deshalb sind integrierte Reiseerlebnisse wirklich wichtig, denn das ist es, was das Erlebnis ausmacht. Es ist nicht nur der Flug. Es ist das ganze Drumherum. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Grund, warum Sie reisen. Reiseexperten müssen also über das Warum der Reise nachdenken, nicht nur über das Was und Wie der Reise. Und das ist sehr, sehr wichtig, denn Sie müssen das Motiv verstehen. Es gibt also die beiden großen Motive... Geschäftsreisen und Urlaubsreisen, richtig? Und für mich sind beide völlig miteinander vermischt. Ich reise 200.000 Meilen pro Jahr. Ich bin 48 Wochen im Jahr unterwegs. Ich reise ständig.
[00:15:03] Elisabeth Aber Ihre Bedürfnisse sind anders.
[00:15:04] Arthur Meine Bedürfnisse sind anders, aber der springende Punkt ist, dass ich es hasse, wenn ich irgendwo festsitze. Ich hasse es. Ich will dann einfach nur so schnell wie möglich weg. Und so sind für mich Geschäft und Vergnügen dasselbe. Es ist also sehr wichtig, das Warum zu verstehen und offen über das Warum zu sprechen. Und am Ende des Tages ist die Wahrheit, dass die Reisebranche mit der richtigen Umsetzung eine Branche des Glücks ist. Und was ist das Ziel? Glücklicher werden. Das ist das Ziel. Vermarkten Sie es, indem Sie sagen, dass Sie hier Ihre schönsten Erinnerungen schaffen. Dass Sie hier Ihre interessantesten Erfahrungen machen. Dass Sie sich hier wieder in Ihren Ehepartner verlieben. Dass Sie hier Ihre Beziehungen festigen. Dass Sie Liebe, Erlebnisse, Spaß und Erinnerungen mit nach Hause nehmen. Das sollten Sie vermarkten, denn das ist es, was die Menschen wirklich wollen. Fidschi ist toll, aber was die Menschen wirklich wollen, ist Liebe.
[00:15:55] Elisabeth Ja, sie wollen Liebe. Und diese Erfahrung, von der Sie immer wieder sprachen, ich schätze, sie wollen sich verlieben, aber sie wollen auch diese Geschichte. Sie sagen also, dass die Reiseziele und Hotels sich auf die Erfahrung der Liebe konzentrieren müssen, okay.
[00:16:10] Arthur Und die Fluggesellschaften auch.
[00:16:11] Elisabeth Und die Fluggesellschaften auch.
[00:16:12] Arthur Auch die Autovermietungen.
[00:16:13] Elisabeth Okay, stellen Sie sich vor, ich bin ein Autovermieter, wie würde ich eine glückliche Erfahrung hervorrufen?
[00:16:19] Arthur Wenn jemand an der Reihe ist, fragen Sie die Person, wo sie ihren Urlaub verbringt. Fragen Sie sie, ob sie schon einmal dort war und was sie dort vorhat. Und was Sie tun, ist, dass Sie das Dopamin im Gehirn der Menschen, die Ihr Auto mieten wollen, erhöhen, weil Sie die Vorfreude auf das Erlebnis, das sie gleich haben werden, steigern. Und wenn die Person dann ihre Schlüssel zurückbringt, fragen Sie, wie es war. Wie war es? Wenn Sie das tun, erzielen Sie die größte Wirkung.
[00:16:40] Elisabeth Einfache Requisiten für das Dopamin.
[00:16:42] Arthur Ganz genau, ich meine, die Autovermieter können die Freude an der Erfahrung des Reisens ziemlich dramatisch steigern.
[00:16:51] Elisabeth Ich war neulich mit ein paar Freunden in Baltimore. Und als ich dort ankam, war das Hotelpersonal so aufgeregt, mich zu fragen, warum ich dort war. Und ich war so aufgeregt, ihnen zu sagen, dass ich hier bin und meinen Geburtstag mit drei alten Freunden feiere. Und sie sagten: "Das klingt großartig. Übrigens, wir haben unten einen Karaoke-Raum und eine Kneipe." Und ich meinte direkt: "Ja, los geht's". Denn es war ein Hotel, und sie gaben mir Erfahrungen und wollten, dass ich mich amüsiere.
[00:17:13] Arthur Ich weiß, ich weiß, dass die Hotels wirklich sehr viel Gutes tun können. Und übrigens auch, Sie wissen schon, Hotels, die auf Vielreisende ausgelegt sind.
[00:17:23] Elisabeth Ich wollte gerade sagen, das alles, die Freude, die Erfahrungen, muss nichts mit Luxus zu tun haben.
[00:17:27] Arthur Nicht unbedingt. Im Gegenteil, ich will keinen Luxus. Ich will keinen Luxus, mir gefällt das nicht. Vor allem, wenn es um Hotels geht. Ich meine, es erstaunt mich, dass in vielen Hotels immer noch kein selbstständiger Check-in an Terminals möglich ist und Sie dann um 11 Uhr nachts in einer Schlange stehen, um einzuchecken. Das erstaunt mich. Das ist ein falscher Ansatz.
[00:17:43] Elisabeth Okay. Aber dann sagt ein Mensch: "Was bringt Sie her?" Ein Check-in-Terminal hingegen kann nicht sagen: "Ich bin gespannt, was Sie hier erleben."
[00:17:49] Arthur Sie haben 25 Minuten gewartet, um zu dem Menschen zu kommen, und dann sagt diese Person: "Was bringt Sie her?". Es ist 11 Uhr nachts. Es ist nicht der richtige Zeitpunkt.
[00:17:56] Elisabeth Okay, also noch einmal, kennen Sie Ihre Gäste und wissen Sie, was sie zu welchem Moment wollen.
[00:18:00] Arthur Genau richtig. Und all die Dinge, die sie eigentlich wirklich wollen. Und wissen Sie, es ist witzig, denn als eingefleischter Vielreisender bin ich mindestens sieben Monate im Jahr unterwegs, seit ich 19 Jahre alt bin und ich bin jetzt 60. Das sind eine Menge Jahre. Es ist also eine großartige Sache, genau die Dinge zu lernen, die das Reiseerlebnis erfüllender, unterhaltsamer und interessanter machen, damit man beim Reisen das Geschäft mit dem Vergnügen kombinieren kann.
[00:18:27] Elisabeth Okay. Also, ich hatte diese Reise letztes Weihnachten nach Arizona mit meiner Familie, tolles Hotel, ich war schon dreimal dort. Ich habe mich wahnsinnig darauf gefreut. Und als es dann soweit war, war die Reise irgendwie nicht so der Hit.
[00:18:40] Arthur Was meinen Sie mit „nicht so der Hit“?
[00:18:40] Elisabeth Wahrscheinlich lag es am ehesten daran, dass einer meiner Brüder nur für zwei Tage bleiben konnte. In den vergangenen Jahren, in denen wir diesen Urlaub gemacht hatten, war die ganze Familie zusammen. Und durch seine Abwesenheit hat einfach etwas gefehlt. Wir wussten nichts mit uns anzufangen. Und wir hatten ein tolles Hotel gebucht. Wir haben wirklich gut gegessen. Der Pool war spitzenmäßig. Aber ich konnte es nicht erwarten, nach Hause zu kommen. Und ich glaube, das lag an dieser Abwesenheit. Anschließend habe ich viel über unzufriedenstellende Reisen nachgedacht. Denn gerade im Urlaub will man ja besonders glücklich sein. Sie geben all dieses Geld aus. Sie verbringen ihn mit Ihrer Familie. Aber dann war da dieses eine Element, das gefehlt hat.
[00:19:19] Arthur Das ist interessant. Haben Sie zu dem Zeitpunkt, als Sie diesen Urlaub unternommen haben, viel über Ihre Arbeit nachgedacht?
[00:19:24] Elisabeth Ja, schon irgendwie.
[00:19:25] Arthur Das wäre nämlich meine erste Vermutung. Ihrer Erzählung nach war schließlich alles super. Sie waren in Arizona in einem tollen Hotel mit wunderbarem Essen und einem guten Pool und das Wetter war perfekt und trotzdem haben Sie sich nicht amüsiert. Das erste, woran ich denken würde, wäre, dass Sie nicht aufhören konnten, an Ihre Arbeit zu denken und ständig auf Ihr Telefon schauten. Man muss im Moment leben. Das ist auf diese Weise nicht möglich. Das ist einer der Gründe, über die wir gesprochen haben, warum das Fotografieren nicht so toll ist.
[00:19:44] Elisabeth Was bringt Sie zurück in dasselbe Hotel? Ist es der Cocktail am Strand? Sind es die zusätzlichen Handtücher? Was bringt Sie dazu, Stammkunde zu werden?
[00:19:52] Arthur Für mich, und das ist nur meine Meinung, gibt es zwei Dinge, die ich sehr, sehr mag. Nun, es gibt bestimmte nicht verhandelbare Dinge. Ich möchte zum Beispiel nicht neben dem Aufzug oder der Eismaschine untergebracht werden. Ich möchte nicht, dass die Heizung, Lüftung oder Klimaanlage die ganze Nacht Geräusche macht. Ich meine, all diese offensichtlichen Dinge. Aber was ich wirklich zu schätzen weiß, ist ein weiches Bett. Ich will einfach nur ein weiches, bequemes Bett. Bei bestimmten Hotels weiß ich, dass sie besonders weiche Betten haben. Also ja, das ist eine meiner Vorlieben. Zweitens möchte ich ein tolles Fitnessstudio. Und es muss immer offen sein. Denn ich weiß nicht, vielleicht werde ich vom Jetlag geplagt, oder? Ich möchte ein großartiges Fitnessstudio und ein weiches Bett, damit ich gut schlafen kann und nach dem Aufstehen einfach loslegen kann, damit ich für den Tag bereit bin und mich besser fühle. Mehr brauche ich gar nicht.
[00:20:31] Elisabeth Ja, Sie brauchen dieses Hochgefühl. Sie haben aus der Wissenschaft des Glücks eine Karriere gemacht. Was würden Sie der Reisebranche mit auf den Weg geben?
[00:20:40] Arthur Die große Botschaft an die Reisebranche ist, dass sie eine Glücksindustrie ist, keine Reiseindustrie. Reisen ist nicht das Produkt. Glück ist das Produkt. Und wenn Sie das verstehen, gehen Sie vom „Was“ zum „Warum“ über, und da passiert die Magie im Geschäft, und da passiert die Magie im Leben der Menschen.
[00:20:56] Elisabeth Okay, das mag im ersten Moment nur eine Denkweise sein, aber es wird mehr Kunden anziehen.
[00:21:00] Arthur Absolut. Betrachten Sie Glück als das Reiseziel anstelle von beispielsweise Akron. An Akron gibt es nichts auszusetzen, aber wir wollen glücklicher sein, das ist die Quintessenz.
[00:21:10] Elisabeth Liebe und Glück.
[00:21:11] Arthur Ganz genau.
[00:21:12] Elisabeth Das Erste, was Sie tun, wenn Sie einchecken. Schauen Sie sich das Bett an oder gibt es etwas anderes, das Sie tun, sobald Sie an Ihrem Ziel angekommen sind?
[00:21:18] Arthur Das erste, was ich mache, ist, den Fernseher auszuschalten. Weil er immer eingeschaltet ist und eine Nachricht wie „Willkommen, Mr. Brooks“ anzeigt. Lasst es euch von mir sagen, Hotels, wir brauchen keinen Fernseher.
[00:21:31] Elisabeth Der Podcast richtet sich an Reiseprofis. Was haben wir also verpasst? Was müssen wir wissen?
[00:21:36] Arthur Wir alle wollen etwas tun, wenn wir unser tägliches Brot verdienen, das den Menschen Freude bereitet und sie zusammenbringt. Und bei vielen Dingen, die Menschen tagtäglich tun müssen, gestaltet sich das ziemlich schwierig. Aber für Reiseprofis ist es leichter. Und ich weiß, es ist ein stressiger Job. Ich meine, wer weiß schon, was passieren wird. Es ist eine stressige Tätigkeit, so vieles hängt von pünktlichen Zeitabläufen ab. Und Sie versuchen, die Menschen glücklich zu machen, aber dann gibt es Probleme und so weiter … aber gleichzeitig ist die Reisebranche so eng mit dem Wohlbefinden verbunden. Es gibt einfach nicht viele Berufe, die das bieten. Was für ein Segen. Wissen Sie, das ist interessant, denn Reisen ist eine der einzigen Möglichkeiten, Geld in Glück zu verwandeln. Denn Reisen ist nicht billig, aber es ist eine der besten Investitionen, die Sie in Ihr eigenes Glück tätigen können. Mit Reisen kann man sich Glück erkaufen, und zwar buchstäblich.
[00:22:23] Elisabeth Das hat so viel Spaß gemacht. Arthur Brooks, vielen Dank, dass Sie bei Powering Travel mitmachen.
[00:22:27] Arthur Ich liebe es und ich liebe Reisen. Ich liebe, was Sie tun.
[00:22:30] Elisabeth Vielen Dank.
[00:22:30] Arthur Ich danke Ihnen.
[00:22:34] Elisabeth Es war mir eine Freude, mit Arthur Brooks zu sprechen. Seine Auffassung von Glück erinnert uns alle daran, dass es bei großartigen Reiseerlebnissen nicht nur um Luxus oder den Ort geht. Es geht um Bedeutung, Erinnerungen und Verbundenheit. Unabhängig davon, ob Sie täglich reisen oder in der Branche tätig sind, ist das Fazit klar: Wir sollten uns darauf konzentrieren, wahren Genuss zu schaffen, nicht nur flüchtiges Vergnügen. Auf diese Weise schaffen wir die Art von Reisemomenten, die wirklich in Erinnerung bleiben. Hey, bleiben Sie dran für weitere Interviews wie dieses. Sie können uns bei Apple Podcast, Spotify und überall dort abonnieren, wo Sie Ihre Lieblingspodcasts hören. Vielen Dank, dass Sie diesem Podcast, Powering Travel, zugehört haben. Ich bin Ihre Gastgeberin, Elisabeth Goodridge, und ich kann es kaum erwarten, zu sehen, wohin Sie als nächstes reisen.
Die Experten
Elisabeth Goodridge
Elisabeth, die jahrzehntelang als Redakteurin und Journalistin gearbeitet hat, leitet nun als Regisseurin, Redakteurin & Autorin das Partner Storytelling bei der Expedia Group. Als ehemalige Mitarbeiterin der New York Times, des Boston Globe und anderer Nachrichtenorganisationen verfügt sie über jahrelange, preisgekrönte Erfahrung in der Reiseberichterstattung und in der Erstellung publikumsorientierter Inhalte.
Arthur Brooks
Arthur Brooks lehrt an der Harvard University und hält weltweit Vorträge über Leadership und die Wissenschaft des Glücks. Er schreibt die Kolumne „How to Build a Life“ für The Atlantic und ist Autor von 13 Büchern, darunter „Die Kunst und Wissenschaft des Glücklichseins: Leben Sie das Leben, das Sie sich wünschen“ (mit Ko-Autorin Oprah Winfrey), und war damit auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste.
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